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Vibrationsverfahren

Derzeit das gängige Einbring- und Ziehverfahren – auch als Rüttelverfahren bekannt. Der sogenannte Vibrationsbär (auch Vibrohammer) besteht aus Hydromotoren mit nach-geschalteten Unwuchten. Diese erzeugen am Rammgut eine Auf- und Abwärtsbewegung. Beim Auftreffen auf die Bodenkörner wird der Boden in einem „quasi flüssigen Zustand" versetzt, die Mantelreibung deutlich reduziert und das Rammgut versinkt im Boden.

Zur Vermeidung von unerwünschten Erschütterungen werden heute Vibrohämmer mit resonanzfreiem An- und Auslauf eingesetzt. Die Hydromotoren drehen zunächst auf ihre Nenndrehzahl und schalten erst dann die Unwuchten zu. Somit wird das Durchfahren der Eigenresonanz des Bodens vermieden. Neben dem Begriff „resonanzfreier Anlauf" ist auch der Begriff „variabel" gebräuchlich.

Das Vibrationsverfahren ist sowohl für das Einbringen als auch für das Ziehen von Rammelementen anwendbar.

Bei Einsatz einer Mäklerramme wird das Einbringen durch Aktivierung einer Vorspannung verbessert. Im sogenannten Freireitenden Einbringen (Vibrationsbär am Kran) erfolgt dies lediglich durch das Eigengewicht des Rammgutes zzgl. eines anteiligen Vibartions-bärgewichts.

 

Vibrationsrammverfahren 1Vibrationsrammverfahren 2Vibrationsrammverfahren 3



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